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Wandernotizen

Kirschblüten und Kakis – Santōkas Jahreszeiten

Santōka war ein Erneuerer des Haiku, der sich bewusst von den klassischen Regeln abwandte. Kein festes 5-7-5-Silbenschema, oft kein Jahreszeitenwort (Kigo). Und doch: Die Jahreszeiten durchziehen sein Werk wie ein roter Faden. Kirschblüten im Frühling, Zikaden im Sommer, Kakis im Herbst, Schnee im Winter – er beobachtete den Kreislauf der Natur mit wachen Augen.

Hitori – Haiku der Einsamkeit

Kein Wort taucht in Santōkas Haiku häufiger auf als »hitori« – allein. Es ist nicht nur ein Zustand, es ist sein Lebensgefühl. Der wandernde Mönch, der niemanden hat, der nirgendwo hingehört, der durch Japan zieht wie ein Blatt im Wind.

Ogiwara Seisensui – Der Lehrer

Ohne Ogiwara Seisensui hätte es Santōkas freie Haiku nicht gegeben. Seisensui war der Lehrer, der Mentor, der Herausgeber – derjenige, der die Regeln brach, damit andere wie Santōka ihnen folgen konnten.

Issōan heute – Die letzte Hütte

Im Dezember 1939 kam Santōka nach Matsuyama, in die Präfektur Ehime auf der Insel Shikoku. Er war müde, krank, am Ende seiner Wanderungen. In einer kleinen Hütte am Hang eines Hügels verbrachte er seine letzten 300 Tage. Das Issōan gibt es noch heute, als Wiederaufbau an derselben Stelle.

Freie Haiku – Warum Santōka keine Silben zählte

Wer Haiku kennt, kennt die Regel: 5-7-5 Silben. Drei Zeilen, siebzehn Silben, fertig. So lernt man es in der Schule, so steht es in den Büchern. Doch Taneda Santōka hielt sich nicht daran. Seine Haiku haben manchmal zehn Silben, manchmal zwanzig, manchmal nur sechs. Er schrieb, wie er ging: ohne festes Ziel.

5 kleine Haiku Manga von Taneda Santōka

Alle Haiku aus dem Buch: Kein Geld keine Habe ohne Zähne ganz allein – Harsche Haiku von Taneda Santoka. Die Mangas wurden exklusiv von ChatGPT 4.0 für diesen Beitrag generiert.