Santōka war ein Erneuerer des Haiku, der sich bewusst von den klassischen Regeln abwandte. Kein festes 5-7-5-Silbenschema, oft kein Jahreszeitenwort (Kigo). Und doch: Die Jahreszeiten durchziehen sein Werk wie ein roter Faden. Kirschblüten im Frühling, Zikaden im Sommer, Kakis im Herbst, Schnee im Winter – er beobachtete den Kreislauf der Natur mit wachen Augen.




